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Ein kurzer Einblick

Die Burg Staufenberg besteht bzw. bestand im Grunde aus zwei Burgen der älteren Oberburg und der jüngeren Unterburg. Ende des 11. Jahrhunderts wurde die Oberburg von Gozmar von Ziegenhain (1062-1116) erbaut. Erster Besitzer war derzeit Landgraf Ludwig II von Thüringen und Hessen.

1129 wurde die Burg an dessen Tochter Sophie vererbt, die mit Burggraf Burkhart  von Magdeburg  verheiratet wart. Aus Geldnot wurde die Burg, gegen den Willen von Gräfin Sophie, an den thüringisch- hessischen Landgrafen Ludwig IV „den Heiligen“ verkauft.

1233 wurde die Burg Staufenberg erstmals urkundlich erwähnt und kam durch Intervention der Enkelin der Gräfin, sowie des Erzbischofs von Mainz, zurück in den Ziegenhainischen Besitz von Berthold von Ziegenhain, der Ur-Urenkel Gozmars des I.

Zwischen den Grafen von Ziegenhain und den Landgrafen von Hessen herrschten ständige Kämpfe um die Burg Staufenberg, da diese an der strategisch wichtigen Heerstrasse Kassel-Frankfurt lag.

Anno 1450, nach dem Aussterben der Ziegenhainer Grafen, fiel die Burg, ging die gesamte Ziegenhainer Grafschaft dennoch an Hessen. Die Landgrafen von Hessen versetzten aus finanziellen Nöten verschiedene Burgen uns Wehranlagen an hessische Landadelige. Die Burg Staufenberg fiel an den Darmstädter Philipp den Großmütigen.

Etwa um 1648, zum Ende des „Dreißigjährigen Krieges“, wurde die Oberburg fast vollständig zerstört und nie wieder aufgebaut.

Schließlich wurde die Burg Staufenberg durch zwei Hessen-Darmstädter Prinzen, während ihrer Giessener Studienzeit wieder entdeckt. Es folgte die originalgetreue Restaurierung der Unterburg mit Zinnenkranz und -profil an Turm Und Ecktürmchen.

1860-1862 wurde die Unterburg nochmals im neugotisch-romantischen Stil  restauriert.

Nach der Besatzung durch allierte Truppen im 2. Weltkrieg, dienten die Mauern der Burg Staufenberg als Flüchtlingslager. Später fiel die Burg an den hessischen Staat und wurde über 30 Jahre als Hotel-Restaurant in Pacht betrieben.

Im Jahre 2002 wurde die Oberburg durch die Staufenberger Heimatvereinigung gepachtet und seitdem verwaltet. Die Unterburg wurde von Dr. Rolf Lohbeck vollständig erworben und ist Teil der Privathotels Dr. Lohbeck GmbH & Co. KG. Nach umfangreichen, fast zweijährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten, konnten die ehrwürdigen Mauern am 01. Mai 2003 die Tore für Hotel-Gäste wieder öffnen. Trotz der Modernisierung blieb das Fluidum traditionsreicher Vergangenheit unangetastet. Die Verbindung der historischen und neuen Werte bietet jedem Besucher zu seinen individuellen Wünschen den passenden Rahmen und Besonderheiten in großem Maße, mit denen der Aufenthalt zu einem Erlebnis wird. Zu allen privaten oder geschäftlichen Anlässen werden die richtigen Lösungsvarianten in zertifizierter 4-Sterne Qualität  auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Das aufmerksame Personal und die exklusive Umgebung sichern Ihnen eine erfolgreiche und erholsame Zeit